Jana Rinchenbachova

Quaking Perception

“Quaking Perception” ist eine interaktive Echtzeit-Installation, die in die Themen der unterschiedlichen Sphären sieht. Die Installation erfolgt auf folgende Art und Weise: Eine alte Badewanne wird mit verdünntem Ton – in der Farbe und Konsistenz einer Schlammtopfes – befüllt. Der Ton sprudelt nach der seismischen Aktivität eines entfernten Ortes im Pazifischen Ozean.

Eine Badewanne, ein Alltagsobjekt, das den menschlichen Maßstab repräsentiert, steht auch als ein Symbol des Wohlbehagens, einer ruhigen Weile, oder Flucht vor dem täglichen Stress.

Traditioneller Bildhauerton im Ausstellungsraum ist selten zu sehen. Er dient dazu, Kunstwerke zu produzieren, meistens, um positive Formen zu moderieren. Danach ist der Ton wiederverwertet. Deswegen steht der Ton als ein unsichtbares Material und repräsentiert eine direkte Verbindung zum entfernten Ereignis.

Die Entscheidung, die Daten einer seismischen Station auf der anderen Seite der Erde zu verarbeiten, wo fast keine menschlichen Spuren zu sehen sind, stammt unter anderem ebenso von der Idee, etwas im tiefen Ozean Verstecktes auf die Oberfläche zu bringen und die Einwirkung dieser Aufführung im Alltag zu beobachten.

Jana Rinchenbachova

Jana Rinchenbachova *1988, lebt und arbeitet in Brno und Wien.

Künstlerin und Wanderführerin. Studierte Bildhauerei in Brno, Tschechien und im Juni 2017 hat sie mit dem Projekt “Quaking Perception” das Studium in der Klasse TransArts an der Universität für Angewandte Kunst in Wien abgeschlossen. Jana’s Schaffen beschäftigt sich mit den Themen wie interaktive Echtzeit-Installation und Beziehung zwischen Natur und Künstlichkeit. Die Präsenz der Zuschauer*innen sowie die Einmaligkeit jeden Moments ist wichtig.

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Ein Projekt von stadt_potenziale 2017

Mit freundlicher Unterstützung von Land Tirol

In Kooperation mit tON/NOt,

Vorbrenner, Vogelweide Waltherpark und Kooio

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